Schulprofil des Erasmus-Gymnasium - Willkommen auf der Webpräsenz des Erasmus-Gymnasium Rostock
Profil

"WIR sind da, wo Schule LEBEN ist"

Das Erasmus-Gymnasium liegt im größten Stadtteil im Nordwesten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Im Zuge seiner Entwicklung profilierte sich das Erasmus-Gymnasium als eine Schule mit allgemeiner Ausrichtung.

Das Gymnasium war Mitglied im MINT-EC. Schülerinnen und Schüler des Erasmus-Gymnasiums konnten den Titel "Agenda 21 - Umweltschule in Europa" durch eine Reihe von Projekten seit dem Jahr 2006 immer wieder erfolgreich verteidigen. Seit 2012 trägt unsere Schule den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". 2013 wurde unser Gymnasium für die vorbildliche Arbeit in der Berufs- und Studienorientierung mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet. 2015 erhielten wir den Titel "Fairtrade Schule".

Geschichte
Unser Gymnasium wurde 1990 als Gymnasium Rostock Lütten-Klein Süd gegründet und 1992 nach dem Humanisten Erasmus von Rotterdam benannt. Seinen Ideen folgend wird Bildung ganz umfassend begriffen als Entwicklung junger Menschen im Hinblick auf ihre geistigen, physischen und kulturellen Fähigkeiten.
Wir verstehen uns als moderne Bildungseinrichtung. Seit 1999 lernen die Mädchen und Jungen hier in einer Ganztagsschule. Die heute ca. 400 Schüler finden bei uns ein breites Angebot, um sich Wissen anzueignen, zu forschen und sich zu erproben. Mit all ihrer Erfahrung und dem aufmerksamen Blick für individuelle Fähigkeiten und neue, offene Lernmethoden stehen ihnen 35 Lehrer zur Seite.
Seit 2008 orientierten sich die Entwicklungsprozesse am ersten Schulprogramm, das dem Motto „Bildung öffnet Türen, eintreten musst du selbst“ folgte. Unsere Schule bietet besondere Förderung in den naturwissenschaftlichen, sprachlichen und künstlerischen Bereichen. Der Titel MINT-Excellence Center verwies auf die erfolgreiche Arbeit der Mathematiker, Informatiker und Naturwissenschaftler, die u. a. bei „Jugend forscht“ Ergebnisse innovativer Projekte präsentieren konnten. Die internationalen Kontakte der Schule fördern nicht nur die Motivation zum Fremdsprachenlernen, sondern lassen Toleranz erlebbar werden. Die Möglichkeit des früheren Erlernens einer zweiten Fremdsprache und die Einführung von bilingualem Unterricht helfen unseren Schülern, Gespräche mit neuen Freunden, auch über Alltagsthemen hinausgehend, zu führen und sie auf die Bewältigung einer globalen Studien- und Arbeitswelt vorzubereiten. Anspruchsvolle kulturelle Erlebnisse und eine ganz eigene Selbsterfahrung finden unsere jungen Leute beim Mitgestalten in den musisch-künstlerischen Gruppen. Die Veränderungen in der Schulstruktur, wie der Wegfall der Orientierungsstufe am Gymnasium, und deren Auswirkungen führten dazu, dass die weitere Entwicklung kritisch hinterfragt werden musste. In diesem Prozess stellten wir fest, dass sowohl das Leitbild als auch die formulierten Ziele einer Präzisierung bedurften. Geht es uns doch stärker darum, Schule in gemeinsamer Verantwortung von Lehrern, Schülern und Eltern zu gestalten und dafür entsprechende Möglichkeiten zu schaffen.

Um die Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen zu forcieren und entsprechende Interessen hinsichtlich künftiger Studien- und Berufsausbildung auszuprägen, pflegt unser Gymnasium seit Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Rostocker Universität, mit dem Institut BilSE und mit dem "Bildungswerk der Wirtschaft M-V e.V.", um die Möglichkeiten gemeinsamer Projekte von Schule und Wirtschaft zu prüfen und auszulösen. Viele dieser Aktivitäten und weitere Initiativen - wie die Teilnahme von Schülergruppen am Bundeswettbewerb "Jugend forscht" bzw. an regionalen und internationalen Wettbewerben und auch im Bereich der Sprachen sowie Fach-Olympiaden - laufen in diesem Sinne.
Ein Bestandteil dieses Konzeptes ist die Arbeit im TaS-Projekt (TaS-Teamarbeit in der Schule). In diesem Projekt arbeiten Lehrer- und Schülerteams an jeweils einem Wochentag fächerübergreifend und projektorientiert an der gemeinsamen Lösung komplexer Fragestellungen zusammen. Integriert sind jetzt die neunten Klassen. In den Klassenstufen 7 und 8 ist die TaS-Arbeit integriert im Konzept des jahrgangsübergreifenden Unterrichts. Der Grundgedanke der Studien- und Berufsorientierung ist Schwerpunkt im Wahlpflichtunterricht Klasse 10. Die SchülerInnen sammeln Erfahrungen und Anregungen in der Betreuung durch zahlreiche außerschulische Partner und Institute.
Im Rahmen der Ganztagsschulgestaltung arbeiten wir eng mit zahlreichen freien Trägern der Jugendhilfe der Hansestadt Rostock zusammen. Gefragt sind Angebote, die von SchülerInnen des Erasmus-Gymnasiums für SchülerInnen einer Grundschule unterbreitet und mit Leben erfüllt werden ebenso wie das Angebot „Schüler für Senioren“. Gerade diese Aktivitäten fördern das soziale Miteinander und ein positives Schulklima am Erasmus-Gymnasium.
Die Möglichkeiten der kulturellen Betätigung am Erasmus-Gymnasium sind vielgestaltig. Neben einer Klasse mit verstärkter Musikausbildung (Chor) und verschiedenen musischen Ensembles bestehen mehrere Theatergruppen, die in engem Kontakt zum Volkstheater stehen. Die Ergebnisse von Kunst und Gestalten sind überall im Schulhaus ausgestellt, eine Vernissage jeweils in der Kulturwoche gibt geballt Einblick in das künstlerische Schaffen unserer Schüler.
Bei den sportlichen Aktivitäten unserer SchülerInnen ist der alljährlich stattfindende Neujahrslauf (als Spendenaktion für einen guten Zweck) ebenso verankert wie die Teilnahme an zahlreichen sportlichen Wettkämpfen. Das Erasmus-Gymnasium pflegt Schulpartnerschaften mit Schulen in Australien, Frankreich, Polen und den USA. Die SchülerInnen machen sich neben dem Unterricht bei Wettbewerben und in der Vorbereitung zur DELF-Prüfung sprachlich fit.